anonymea:

Abbildung des Jenigen Fisches welcher unfern der Stadt Hamburg den letzten Augusti Ao1659 in der ELB gefangen und an Land gebracht worden, wird von den See-kündigen Butzhöft genennet, seine Länge ist 24 Werckschu, und 18 in die runde dick, die bedeutung dises (an disem ort) ungewohnlichen Fischfanges ist dem lieben Gott bekandt. A des fisches luftloch B darbey ist zumercken das es ein weiblein ist.
Radierung / etching
In: Hertzfliessende Betrachtungen Von dem Elbe-Strom / Zur Danckbahrkeit gegen GOTT geschöpffet / darneben allen Schiff-Leuten zu einer geistlichen Zeit-Vertreibung vermacht; Auch Einem jeden Christen in diesem Angst-Meer zu gute auffgesetzet / Von M. Petro Hesselio, Pastorn zum Peste-Hof. Erster Theil. Altona / Gedruckt bey Victor de Leeu in Verlegung des Autoris, Anno 1675; S. 58/59
(Christianeum’s Library)

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Abbildung des Jenigen Fisches welcher unfern der Stadt Hamburg den letzten Augusti Ao1659 in der ELB gefangen und an Land gebracht worden, wird von den See-kündigen Butzhöft genennet, seine Länge ist 24 Werckschu, und 18 in die runde dick, die bedeutung dises (an disem ort) ungewohnlichen Fischfanges ist dem lieben Gott bekandt. A des fisches luftloch B darbey ist zumercken das es ein weiblein ist.

Radierung / etching

In: Hertzfliessende Betrachtungen Von dem Elbe-Strom / Zur Danckbahrkeit gegen GOTT geschöpffet / darneben allen Schiff-Leuten zu einer geistlichen Zeit-Vertreibung vermacht; Auch Einem jeden Christen in diesem Angst-Meer zu gute auffgesetzet / Von M. Petro Hesselio, Pastorn zum Peste-Hof. Erster Theil. Altona / Gedruckt bey Victor de Leeu in Verlegung des Autoris, Anno 1675; S. 58/59

(Christianeum’s Library)

Tags: christianeum

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“Erkundungen in der Bibliothek des Christianeums 2013”
Für 2013 ist ein Kalender mit Beispielen aus der historischen Bibliothek des Christianeums, vorgestellt in Wort und Bild, erschienen. Der Kalender kostet 10 Euro und kann beim Herausgeber, dem Verein Amici Bibliothecae Christianei, der den Bestandserhalt der Sammlung unterstützt, bestellt werden.
Erkundungen in der Bibliothek des Christianeums 2013: Kalender durchblättern  
Deckblatt des Kalenders

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“Erkundungen in der Bibliothek des Christianeums 2013”

Für 2013 ist ein Kalender mit Beispielen aus der historischen Bibliothek des Christianeums, vorgestellt in Wort und Bild, erschienen. Der Kalender kostet 10 Euro und kann beim Herausgeber, dem Verein Amici Bibliothecae Christianei, der den Bestandserhalt der Sammlung unterstützt, bestellt werden.

Erkundungen in der Bibliothek des Christianeums 2013: Kalender durchblättern  

Deckblatt des Kalenders

Tags: christianeum

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Foto: ©Klaus Ropelius, Hamburg

GW M26919
http://gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/M26919.htm


Johannes Nider: Praeceptorium divinae legis. [Köln: Ulrich Zell, um 1475]. 2° 
Das Werk des Dominikaners Johannes Nider (1385-1438) wurde über die Jahrhunderte vor allem rezipiert, weil er sich über allerlei Formen der Besessenheit, wie z.B. die Totenbeschwörung oder die Hexerei, äußerte; seine populärste Schrift wurde der Formicarius (Der Ameisenhaufen). Im Praeceptorium divinae legis, nach dem Formicarius fertiggestellt, legte er eine katechetische Auslegung der zehn Gebote für gebildete Laien vor und kommt dort im Zusammenhang mit Verstößen gegen das erste Gebot auch auf verschiedene Formen des Aberglaubens, wie z. B. den Glauben an Dämonen und an Hexenflüge, zu sprechen.
Der Druck von Ulrich Zell ist selten, er ist auf der Welt in nur 18 Exemplaren erhalten. Dieses Exemplar gehörte zur Sammlung des Altonaer Pfarrers Johann Adrian Bolten (1742-1807) und befindet sich seit 1808 im Bestand der Bibliothek des Christianeums in Hamburg.  Die Blätter und der Druck sind in einwandfreiem Zustand, der Buchblock ist am Schnitt verstaubt.

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Foto: ©Klaus Ropelius, Hamburg


GW M26919

http://gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/M26919.htm


Johannes Nider: Praeceptorium divinae legis. [Köln: Ulrich Zell, um 1475]. 2°

Das Werk des Dominikaners Johannes Nider (1385-1438) wurde über die Jahrhunderte vor allem rezipiert, weil er sich über allerlei Formen der Besessenheit, wie z.B. die Totenbeschwörung oder die Hexerei, äußerte; seine populärste Schrift wurde der Formicarius (Der Ameisenhaufen). Im Praeceptorium divinae legis, nach dem Formicarius fertiggestellt, legte er eine katechetische Auslegung der zehn Gebote für gebildete Laien vor und kommt dort im Zusammenhang mit Verstößen gegen das erste Gebot auch auf verschiedene Formen des Aberglaubens, wie z. B. den Glauben an Dämonen und an Hexenflüge, zu sprechen.

Der Druck von Ulrich Zell ist selten, er ist auf der Welt in nur 18 Exemplaren erhalten. Dieses Exemplar gehörte zur Sammlung des Altonaer Pfarrers Johann Adrian Bolten (1742-1807) und befindet sich seit 1808 im Bestand der Bibliothek des Christianeums in Hamburg.  Die Blätter und der Druck sind in einwandfreiem Zustand, der Buchblock ist am Schnitt verstaubt.

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Blick in eine deutsche Gymnasialbibliothek, gegründet 1738 (heutige Aufstellung)
Today’s German high school library, founded in 1738
Foto: Klaus Graf (Quelle + Lizenz)

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Blick in eine deutsche Gymnasialbibliothek, gegründet 1738 (heutige Aufstellung)

Today’s German high school library, founded in 1738

Foto: Klaus Graf (Quelle + Lizenz)

Tags: christianeum

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Codex Christianei (14. Jahrhundert):
Schickes italienisches Bett, auf das hin Giovanni Boccaccio seine Erzählung vom Il Filostrato - der alten Geschichte von Troilus und Cressida aus der Ilias, zeitaktuell in schöne Stanzen gebracht - ausgerichtet hat: Leidenschaft und Eifersucht. Die Handschrift enthält eine ganze Serie von Bett-Vignetten, alle in einem anderen Design, wie zum Beispiel im Initial auf diesem Blatt.

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Codex Christianei (14. Jahrhundert):

Schickes italienisches Bett, auf das hin Giovanni Boccaccio seine Erzählung vom Il Filostrato - der alten Geschichte von Troilus und Cressida aus der Ilias, zeitaktuell in schöne Stanzen gebracht - ausgerichtet hat: Leidenschaft und Eifersucht. Die Handschrift enthält eine ganze Serie von Bett-Vignetten, alle in einem anderen Design, wie zum Beispiel im Initial auf diesem Blatt.

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VOCABULA RERUM
Lateinische Vokabeln, 1715 und 1761
Abschrift einer Vokabelliste anno 1715: Vocabula rerum pro Sexta & Septima Classe Scholae […], angefertigt von Gottfried Sold, Wedel, 1761; Pappeinband, 16,5 x 11 cm.
Federzeichnung: Paulus, Illustration zur auf den letzten 10 Seiten niedergeschriebenen Geschichte der Apostel (deutsch); die letzte Seite fehlt.
Archiv des Christianeums, Inv.Nr. CHR 139
Latin vocabulary
Copy of a vocabulary anno 1715: Vocabula rerum pro Sexta & Septima Classe Scholae […], made by Gottfried Sold, Wedel,  1761
Drawing: Paulus, illustrating a transcript of the apostle’s actings; the last page is missing
Christianeum’s archives, Inv.Nr. CHR 139

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VOCABULA RERUM

Lateinische Vokabeln, 1715 und 1761

Abschrift einer Vokabelliste anno 1715: Vocabula rerum pro Sexta & Septima Classe Scholae […], angefertigt von Gottfried Sold, Wedel, 1761; Pappeinband, 16,5 x 11 cm.

Federzeichnung: Paulus, Illustration zur auf den letzten 10 Seiten niedergeschriebenen Geschichte der Apostel (deutsch); die letzte Seite fehlt.

Archiv des Christianeums, Inv.Nr. CHR 139

Latin vocabulary

Copy of a vocabulary anno 1715: Vocabula rerum pro Sexta & Septima Classe Scholae […], made by Gottfried Sold, Wedel,  1761

Drawing: Paulus, illustrating a transcript of the apostle’s actings; the last page is missing

Christianeum’s archives, Inv.Nr. CHR 139

Tags: christianeum

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Ein Brief
Ein Brief vom 29. März 1628, mit der Unterschrift des Herzogs von Friedland, bekannt als Wallenstein.
A letter, march 29th 1628, signed by the Duch of Friedland, better known as Wallenstein.
(Christianeum’s library)

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Ein Brief

Ein Brief vom 29. März 1628, mit der Unterschrift des Herzogs von Friedland, bekannt als Wallenstein.

A letter, march 29th 1628, signed by the Duch of Friedland, better known as Wallenstein.

(Christianeum’s library)

Tags: Christianeum

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Inkunabel: Kolophon
Bernhard von Breydenbach (um 1440 - 1497): Sanctae Peregrinationes. Gedruckt von Erhard Reuwich in Mainz; 11. Februar 1486
Kolophon
Bernhard von Breydenbach (c. 1440 - 1497): Sanctae Peregrinationes. Printed by Erhard Reuwich in Mainz, february 11th 1486
Colophon

(Christianeum’s library)

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Inkunabel: Kolophon

Bernhard von Breydenbach (um 1440 - 1497): Sanctae Peregrinationes. Gedruckt von Erhard Reuwich in Mainz; 11. Februar 1486

Kolophon

Bernhard von Breydenbach (c. 1440 - 1497): Sanctae Peregrinationes. Printed by Erhard Reuwich in Mainz, february 11th 1486

Colophon

(Christianeum’s library)

anonymea:

Büchernarr
(Holzschnitt)
In:
Johann Geiler von Kaysersberg:  Navicula sive Speculum fatuorum. Straßburg, 1510; die Ausgabe wurde mit der Holzschnittserie aus dem Erstdruck von Sebastian Brants Narrenschyff (Basel, 1494) illustriert
Johann Geiler von Kaysersberg:  Navicula sive Speculum fatuorum. Straßburg, 1510; edition illustrated with woocuts from Sebastian Brant’s Narrenschyff, printed in Basel 1494

(aus der Bibliothek des Christianeums)

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Büchernarr

(Holzschnitt)

In:

Johann Geiler von Kaysersberg:  Navicula sive Speculum fatuorum. Straßburg, 1510; die Ausgabe wurde mit der Holzschnittserie aus dem Erstdruck von Sebastian Brants Narrenschyff (Basel, 1494) illustriert

Johann Geiler von Kaysersberg:  Navicula sive Speculum fatuorum. Straßburg, 1510; edition illustrated with woocuts from Sebastian Brant’s Narrenschyff, printed in Basel 1494

(aus der Bibliothek des Christianeums)

anonymea:

Ein lesender Ritter…
Lesend vorm Kaminfeuerchen - oder schreibend? Nebendran beginnt die Prosaeinleitung zu einer rasanten Geschichte um Leidenschaft und Eifersucht in flüssigen Stanzen,  dem Frühwerk eines italienischen Nationaldichters von Weltruf.
Versalie aus:
 Giovanni Boccaccio (1313-1375), Il Filostrato. Handschrift 2. Hälfte 14. Jahrhundert, italienisch.

Die ganze Seite ist hier zu sehen.
Siehe auch: 
http://www.christianeum.org/index.php?option=com_content&view=article&id=381&Itemid=167&limitstart=2

anonymea:

Ein lesender Ritter…

Lesend vorm Kaminfeuerchen - oder schreibend? Nebendran beginnt die Prosaeinleitung zu einer rasanten Geschichte um Leidenschaft und Eifersucht in flüssigen Stanzen,  dem Frühwerk eines italienischen Nationaldichters von Weltruf.

Versalie aus:

Giovanni Boccaccio (1313-1375), Il Filostrato. Handschrift 2. Hälfte 14. Jahrhundert, italienisch.


Die ganze Seite ist hier zu sehen.

Siehe auch:

http://www.christianeum.org/index.php?option=com_content&view=article&id=381&Itemid=167&limitstart=2

anonymea:

Der erste Bibliothekar des Christianeums: Georg Christian Matern de Cilano (1696-1773)
Matern de Cilano war ein Universalgelehrter und wirkte als Stadtphysikus von Altona, königlich-dänischer Justizrat und von 1738 bis zu seiner Pensionierung 1771 als Professor der Altertümer am Christianeum. Sein unermüdliches und auch im Ruhestand fortgeführtes Bemühen ab 1743 um die bereits im 18. Jahrhundert ansehnliche und wertvolle Buchsammlung des königlichen Gymnasium academicum brachte die Legende in die Welt, er sei eines Tages in der Bibliothek tot umgefallen.
Siehe auch:
http://anonymea.tumblr.com/post/23696837924/eine-historische-schulbibliothek-gymnasium

anonymea:

Der erste Bibliothekar des Christianeums: Georg Christian Matern de Cilano (1696-1773)

Matern de Cilano war ein Universalgelehrter und wirkte als Stadtphysikus von Altona, königlich-dänischer Justizrat und von 1738 bis zu seiner Pensionierung 1771 als Professor der Altertümer am Christianeum. Sein unermüdliches und auch im Ruhestand fortgeführtes Bemühen ab 1743 um die bereits im 18. Jahrhundert ansehnliche und wertvolle Buchsammlung des königlichen Gymnasium academicum brachte die Legende in die Welt, er sei eines Tages in der Bibliothek tot umgefallen.

Siehe auch:

http://anonymea.tumblr.com/post/23696837924/eine-historische-schulbibliothek-gymnasium

Tags: christianeum

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Exlibris, 1745
Das Älteste Exlibris der Bibliothek des Christianeums
Anmerkung:
Der Kupferstich ist signiert von Barbara Helena Oedingin. Ihr Ehemann Philipp Wilhelm Oeding  (1697-1781), als Maler von Altarbildern und Porträts zwischen 1741 und 1746 in Altona tätig, war von 1745 bis 1746 als Zeichenlehrer am Christianeum angestellt.

Valentin Daniel Preisler (1717 - 1765): Barbara Helena Oeding (Radierung Mezzotinto, nach 1746); nach einem Gemälde von Philipp Wilhelm Oeding
The British Museum

anonymea:

Exlibris, 1745

Das Älteste Exlibris der Bibliothek des Christianeums

Anmerkung:

Der Kupferstich ist signiert von Barbara Helena Oedingin. Ihr Ehemann Philipp Wilhelm Oeding  (1697-1781), als Maler von Altarbildern und Porträts zwischen 1741 und 1746 in Altona tätig, war von 1745 bis 1746 als Zeichenlehrer am Christianeum angestellt.

Valentin Daniel Preisler (1717 - 1765): Barbara Helena Oeding (Radierung Mezzotinto, nach 1746); nach einem Gemälde von Philipp Wilhelm Oeding

The British Museum

Tags: christianeum

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GNOMOLOGIA (1)

Michael Neander: Gnomologia graecolatina […]. Basel, 1557
Titel mit Besitzereinträgen

(aus der Bibliothek des Christianeums)
Anmerkung:
Die Gnonologia des Mathematikers und Philologen  Michael Neander (1529-1581) enthält eine Sammlung von Sinnsprüchen und Weisheiten (= gnomen), hier griechischen und lateinischen Ursprungs.

anonymea:

GNOMOLOGIA (1)


Michael Neander: Gnomologia graecolatina […]. Basel, 1557

Titel mit Besitzereinträgen


(aus der Bibliothek des Christianeums)


Anmerkung:

Die Gnonologia des Mathematikers und Philologen  Michael Neander (1529-1581) enthält eine Sammlung von Sinnsprüchen und Weisheiten (= gnomen), hier griechischen und lateinischen Ursprungs.

Tags: christianeum

anonymea:

Eine Liebeserzählung…

Handschrift,  H 17 cm, B 12,5 cm; geglättetes Baumwollpapier, 148 beidseitig beschriebene Blätter; Titel fehlt. Roter Saffianeinband mit Goldprägung. (Bibliothek des Christianeums)

Die einzige bislang überlieferte Beschreibung dieser Handschrift stammt aus dem Jahr 1878. Marx Johannes Friedrich Lucht, Bibliothekar und Direktor des Christianeums in Altona,  zitiert darin Anton August Heinrich Lichtenstein (1753-1816),  “Rektor und Professor für morgenländische Sprachen am Gymnasium und Bibliothekar der Stadtbibliothek” [in Hamburg], dem Theodore Henry Goverts die Handschrift zur Begutachtung überlassen habe:
“Enthält eine Sammlung von Liebesgeschichten mit vielen Poesien untermischt.  Der Titel fehlt. Die Unterschrift giebt das Jahr der Flucht 814, dies würde das Jahr Christi 1400 sein; es geht diese Zahl aber wol auf das Jahr der Abfassung und nicht der Abschrift. Uebrigens ist die Handschrift (einen Koran, welchen der Herr Marx Grave hieselbst besitzt, ausgenommen) das schönste Probestück von arabischer Kalligraphie in Hamburg und mit den Vocalzeichen durchweg versehen, welches den Anfängern das Lesen und Verstehen der arabischen Bücher um vieles erleichtert.”
Lucht indes findet:
Wenn man übrigens das Aeußere der wohlerhaltenen Handschrift genauer betrachtet und sie mit anderen Handschriften vergleicht, wird man den Zweifel Lichtensteins an dem Alter derselben nicht theilen und ihr ein Alter von 478 Jahren zuerteilen.
(Bericht über das Königliche Christianeum in dem Schuljahre von Ostern 1877 bis Ostern 1878, erstattet von Professor M. J. F. Lucht, Director […]  Altona, 1878; S. 22 (online)

anonymea:

Eine Liebeserzählung…


Handschrift,  H 17 cm, B 12,5 cm; geglättetes Baumwollpapier, 148 beidseitig beschriebene Blätter; Titel fehlt. Roter Saffianeinband mit Goldprägung. (Bibliothek des Christianeums)


Die einzige bislang überlieferte Beschreibung dieser Handschrift stammt aus dem Jahr 1878. Marx Johannes Friedrich Lucht, Bibliothekar und Direktor des Christianeums in Altona,  zitiert darin Anton August Heinrich Lichtenstein (1753-1816),  “Rektor und Professor für morgenländische Sprachen am Gymnasium und Bibliothekar der Stadtbibliothek” [in Hamburg], dem Theodore Henry Goverts die Handschrift zur Begutachtung überlassen habe:

“Enthält eine Sammlung von Liebesgeschichten mit vielen Poesien untermischt.  Der Titel fehlt. Die Unterschrift giebt das Jahr der Flucht 814, dies würde das Jahr Christi 1400 sein; es geht diese Zahl aber wol auf das Jahr der Abfassung und nicht der Abschrift. Uebrigens ist die Handschrift (einen Koran, welchen der Herr Marx Grave hieselbst besitzt, ausgenommen) das schönste Probestück von arabischer Kalligraphie in Hamburg und mit den Vocalzeichen durchweg versehen, welches den Anfängern das Lesen und Verstehen der arabischen Bücher um vieles erleichtert.”

Lucht indes findet:

Wenn man übrigens das Aeußere der wohlerhaltenen Handschrift genauer betrachtet und sie mit anderen Handschriften vergleicht, wird man den Zweifel Lichtensteins an dem Alter derselben nicht theilen und ihr ein Alter von 478 Jahren zuerteilen.

(Bericht über das Königliche Christianeum in dem Schuljahre von Ostern 1877 bis Ostern 1878, erstattet von Professor M. J. F. Lucht, Director […]  Altona, 1878; S. 22 (online)

anonymea:

Besitzereintrag in einer arabischen Handschrift aus dem 17./18. Jahrhundert
Links neben dem Stempel der Eintrag des nunmehrigen Besitzers über den Erwerb der Handschrift; rechts eine Todesnachricht. Unten steht ein Gebet.
Die Handschrift beinhaltet eine Geschichte Ägyptens und der Stadt Cairo, verfasst von Ǧalāl ad-Dīn al-Asyūṭī (gestorben 1505).
(Aus der Bibliothek des Christianeums)

anonymea:

Besitzereintrag in einer arabischen Handschrift aus dem 17./18. Jahrhundert

Links neben dem Stempel der Eintrag des nunmehrigen Besitzers über den Erwerb der Handschrift; rechts eine Todesnachricht. Unten steht ein Gebet.

Die Handschrift beinhaltet eine Geschichte Ägyptens und der Stadt Cairo, verfasst von Ǧalāl ad-Dīn al-Asyūṭī (gestorben 1505).

(Aus der Bibliothek des Christianeums)

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